Stifter Kulinarik
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Adalbert Stifter – kulinarisch genießen
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Adalbert Stifters akribisch geführte Tagebücher und seine Briefe geben umfassende Informationen über seinen Tagesablauf, seine Ängste und Bedürfnisse, seinen Gesundheitszustand und vor allem über seine Ess- und Trinkgewohnheiten: Stifter aß und trank sehr gerne und sehr viel. Die Küche des 19. Jahrhunderts war natürlich anders und ist heute nur bedingt nachkochbar. Viele Gerichte allerdings, die Stifter in seinen Tagebüchern und seiner Literatur angeführt hat, sind heute nach wie vor aktuell und nicht veraltet. Diese Gerichte und alten Rezepturen wurden modernisiert und werden den heutigen Anforderungen von gesunder und gehobener Esskultur gerecht. Der Charakter und die Bezeichnung der Speisenauswahl bleibt weitgehend erhalten.
Speziell ausgesuchte und hochwertige Lebensmittel von Produzenten aus der Region sind die Basis für die jahreszeitlich abgestimmten Adalbert Stifter-Menüs.
Jedes der Gerichte stellt eine Verbindung zu Stifter her. Die Rubrik "Wussten Sie?", ein kulinarischer Lebenslauf, Zitate und Geschichten von Adalbert Stifter zu den jeweiligen Gerichten machen die Speisekarte zum Speisebuch und zu einem interessanten Informationsmittel bei Tisch.
Vorschau zu den verschiedenen Menüs aus A. Stifters Zeit:
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Frühlingsmenü
Gesundheitssuppe
Brief an Heckenast, Stifters Verleger;...“vortreffliches Stärkungsmittel...“
Wienerbraten mit Maccaroni
Aufenthalt in Lackenhäuser: „...ich hatte herrlichen Rinderbraten“
Buchteln mit Powidl
... „Du hast mir einen Wecken und Buchteln geschickt. Du gutes Weib, ich danke Dir“.
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Sommermenü
Fleischextrakt mit Grießpfanzel
Brief an Amalie;....“ Schicke mir aus Vorsicht ein weiteres Fläschchen Fleischextrakt“
Junges Huhn mit Paradiesäpfel und Reiswanneln
Brief an Amalie 1866;.... bedanke mich bei Dir, dass Du mir ein wunderschönes auserlesenes gebratenes Huhn zugeschickt hast“
Mürber Strudel
„...lebet indessen recht wohl und der Mali vielen Dank für Ihren delikaten Strudl“
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Herbstmenü
Schwammsuppe mit Erdäpfeln
Aus dem Tagebuch „mein Befinden“; ...1864, 23-igster: Bis gegen 11 sehr gut, dann eingenommen. Suppe ziemlich gut geschmeckt“
Wildhendl im Speckhemd mit Linsen und Oaknödl
Aus dem Tagebuch Stifters 1865; ...“Jause, Thee mit Haselhuhn sehr sehr sehr gut...“
Zwetschkenknödel
Die Entlassung der Dienstmagd Franzi;...“die Knödeln sahen so gar nicht wie Knödeln aus, sondern lagen in der Schüssel wie ausgeschundene Frösche“
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Aus der Gertänkekarte empfehlen wir „Stifterbier“ von der Stiftsbrauerei Schlägl
Die Stiftsbrauerei Schlägl würdigt das Stifterjahr 2005 mit einem eigens gebrauten „Stifterbier“. Das Bier ist in der Brautradition und im Geschmack eng an jenes Bier angelehnt, das es zu Zeiten des Jubilars gegeben hat. Es ist obergärig eingebraut, kräftig bernsteinfarben mit rötlichen Tönen, und würzig-malzaromatisch in Geruch und Geschmack. Nähere aktuelle Informationen finden sich auf der Homepage http://www.stifterbier.at
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